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Wie Sie ihren Umsatz im E-Commerce steigern können

Umsatz im E-Commerce steigernWie Sie ihren Umsatz im E-Commerce steigern können - Foto: © ipopba #281210331 - stock.adobe.com

Der E-Commerce-Shop ist eingerichtet, funktioniert und ist nun bereit, die Verkäufe zu steigern. Doch es kommen keine guten Ergebnisse?
Die Einrichtung eines E-Commerce-Shops ist nur der erste Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Geschäft im Internet. Nun müssen noch effektive Strategien zur Steigerung der E-Commerce-Umsätze entwickelt werden. Die Steigerung des E-Commerce-Umsatzes ist nicht so schwierig, wie viele denken. Im Folgenden werden 6 Wege gezeigt, wie die E-Commerce-Umsätze gesteigert werden können.

Weg 1: Knappheitstaktik anwenden

Knappheit ist ein älteres Marketing-tool, um die Kunden zu einem Kauf zu bringen. Wenn ein Produkt nur in begrenztem Umfang verfügbar zu sein scheint – oder wenn ein Angebot nur für kurze Zeit gilt -, werden die Besucher eher bereit sein, jetzt einen Kauf zu tätigen.

Das liegt daran, dass sie nicht sicher sein können, dass der Artikel auch später noch zu diesem Preis (oder überhaupt noch) erhältlich sein wird.

Hier sind einige Möglichkeiten, wie die Knappheit genutzt werden kann, um den E-Commerce-Umsatz zu steigern:

  • Countdown-Timer auf der Website einrichten
  • Banner einrichten mit Information: „nur noch x Stück“
  • Für eine begrenzte Zeit kostenlosen Versand anbieten
Countdown Timer auf der Website einrichten
Knappheit ist ein älteres Marketing-tool, um die Kunden zu einem Kauf zu bringen – Foto: © whyt #516763100 – stock.adobe.com

Weg 2: Upsells einsetzen

Im Durchschnitt verdienen Online Shops 70-95 % ihres Umsatzes mit Upsells und Verlängerungen – das ist eine riesige Menge an Umsatz, die vielen Firmen entgeht, wenn diese Taktik nicht angewandt wird.

Darüber hinaus ist es deutlich einfacher, etwas an bestehende Kunden zu verkaufen, als neue Kunden zu gewinnen. Upsells sind eine mühelose Methode, um das Beste aus den bestehenden Kunden herauszuholen.

Eine der einfachsten Möglichkeiten, Upsells einzufügen, ist das Einfügen von Popups, um den Besuchern einen besseren, teureren Artikel (oder einen verwandten Artikel) anzubieten, wenn sie einen verwandten Artikel in ihren Warenkorb legen.

Weg 3: Das Erstellen einer E-Mail-Liste

Online Shops mit einer E-Mail-Liste können in der Regel mehr Umsätze mit ihren Produkten generieren als Online Shops ohne E-Mail-Liste. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, eine E-Mail-Liste für den E-Commerce-Shop aufzubauen. Diese hat auch mehrere Vorteile:

  • Es werden Menschen angesprochen, die bereits an den Produkten interessiert sind
  • Es können Werbebotschaften versendet werden, ohne dass für Anzeigen in sozialen Medien bezahlt werden muss
  • Es kann eine Gemeinschaft aufgebaut und dadurch Verstauen erweckt werden

E-Mail funktioniert deshalb so gut, weil die Kunden sich dafür entscheiden, mehr von dem Unternehmen bzw. dem Online Shop zu erfahren, anstatt sich von bezahlten Werbeaktionen ansprechen zu lassen.

Eine gute Strategie, um Kunden in die E-Mail-Liste zu bekommen, sind Popups. Diese können dann auslöst werden, sobald ein Kunde eine bestimmte Zeit auf der Seite verbringt oder wenn er die Seite bis zu einem bestimmten Punkt nach unten scrollt.

Erstellen einer E-Mail Liste
Online Shops mit einer E-Mail-Liste können in der Regel mehr Umsätze mit ihren Produkten generieren als Online Shops ohne E-Mail-Liste – Foto: © Song_about_summer #388617112 – stock.adobe.com

Weg 4: SEO-Plugins verwenden

Warum das Geld immer für bezahlte Werbung ausgeben, wenn der Umsatz auch durch organischen Traffic erhöht werden kann?

Der organische Traffic kann vor allem dann drastisch erhöht werden, wenn der Online Shop für ein bestimmtes Keyword auf der ersten Seite von Google erscheint

Aus diesem Grund lohnt es sich, SEO zu lernen und gezielt einzusetzen. SEO für E-Commerce-Shops gar nicht so zeitaufwändig, wie viele vielleicht denken. Zudem können zwischen mehreren Plugins gewählt werden, um den Prozess zu vereinfachen.

Weg 5: Reduzierung von Warenkorbabbrüchen

Jeder Besitzer eines E-Commerce-Shops kennt die folgende Situation: Die Benachrichtigung, dass jemand einen Einkaufswagen mit Waren aus dem Shop gefüllt hat. Viele Besitzer denken dann meistens schon an den großen Verkauf, der auf sie zukommt. Doch dann verlässt der Besucher plötzlich seinen Einkaufswagen, ohne den Kauf abzuschließen. Zu früh gefreut.

Jedoch gibt es viele mühelose Möglichkeiten, den Abbruch des Kaufvorgangs zu reduzieren:
Eines davon ist die Einrichtung von bestimmten Popups: Exit-Intent-Popups. Hierbei können Exit-Intent-Popups die Besucher dazu bringen, zweimal nachzudenken, bevor sie auf die Schaltfläche „X“ auf der Registerkarte des Shops klicken.
Diese Art von Popups erkennt automatisch, wenn der Besucher die Maus von dem Shop wegbewegt, und gibt ihm eine letzte Chance, ein verlockendes Angebot einzulösen, wenn er seinen Einkauf abschließt.

Wer den Überblick nicht verlieren und seinen Erfolg im Auge behalten möchte, sollte unbedingt in ein Success Monitoring mit Hilfe einer Agentur investieren.

Reduzierung von Warenkorbabbrüchen
Reduzierung von Warenkorbabbrüchen – Foto: © William W. Potter #330427348 – stock.adobe.com

Weg 6: Bewertungen anzeigen

Etwa 70 % der Kunden nutzen Online-Bewertungen, um sich über ihre Einkäufe zu informieren. Wer also keine Bewertungen nutzt, entgeht ein großer Teil des potenziellen Einkommens.
Eine einfache Möglichkeit, Bewertungen zu nutzen, ist das Hinzufügen von Bewertungen zu den Produkten.

Eine andere Möglichkeit, die Bewertungen zu verbessern, besteht darin, einige der treuesten Kunden – die wiederholt bei dem Online Shop gekauft haben – um ein Testimonial zu bitten.
Testimonials unterscheiden sich von Bewertungen, da sie sich nicht unbedingt auf ein bestimmtes Produkt beziehen. Vielmehr können sie das Vertrauen in den Online Shops als Ganzes stärken und das Gesamterlebnis beim Einkauf im Online Shop empfehlen.

Sobald diese Testimonials erstellt sind, können diese auf der Landing Page präsentiert werden, um neuen Besuchern sofort ein vertrauenswürdiges Gesicht zu geben. Testimonials funktionieren dabei am besten, wenn ein echter Namen und ein Foto verwendet wird, da die Besucher den Kunden als reale Person identifizieren können und somit mehr Vertrauen schaffen.