Work-Life-Balance kann für viele Berufstätige eine Herausforderung sein, doch ist sie wichtig, um Arbeit und Freizeit miteinander in Einklang zu bringen. Es kommt darauf an, in der Freizeit gut von der Arbeit abzuschalten und private Probleme nicht mit zur Arbeit zu nehmen.
Ein Ungleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit kann sich schnell mit gesundheitlichen Problemen bemerkbar machen.
Inhaltsverzeichnis
Work-Life-Balance – auf die richtige Mischung kommt es an
Work-Life-Balance ist das ausgewogenen Verhältnis von Arbeitszeit und Freizeit. Eine gute Work-Life-Balance ist wichtig, um bei der Arbeit angenehm gefordert zu sein und genug Freizeit zu haben, um zu entspannen und den Hobbys nachzugehen. Der Sinn besteht darin, in der Freizeit nicht zu arbeiten und während der Arbeit keine privaten Erledigungen vorzunehmen.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance macht ausgeglichener, motivierter und leistungsfähiger während der Arbeit und sorgt für mehr Zeit für sich allein sowie mit der Familie und Freunden.
Fordernde Aufgaben wechseln mit entspannten Phasen ab. Burnout und Boreout können unter Umständen gleichermaßen vermieden werden.
Das Bundesarbeitsgericht sieht keine Verpflichtung vor, in der Freizeit erreichbar zu sein. Lediglich interne Absprachen und Notfälle bilden Ausnahmen.
Für eine gute Work-Life-Balance kommt es auf die folgenden Aspekte an:
- Die eigenen Grenzen klar kommunizieren, beispielsweise für Erreichbarkeit in Ausnahmefällen und wichtige private Termine
- Kollegen Erreichbarkeit für wichtige Informationen mitteilen
- Keine beruflichen Mails im Urlaub oder am Wochenende lesen
Digital Detox kann grundsätzlich für eine bessere Entspannung in der Freizeit sorgen. Wer in der Freizeit vom Job entspannt und sich auf die eigenen Bedürfnisse konzentriert, kann sich während der Arbeitszeit besser seinen Aufgaben widmen. Das führt zu mehr Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit.

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Wie macht sich eine schlechte Work-Life-Balance bemerkbar?
Für eine gute Work-Life-Balance ist es wichtig, bewusst mit allen verfügbaren körperlichen und psychischen Kräften umzugehen. Dazu gehört auch, Nein sagen zu können. Wer das nicht kann oder an sich selbst zu hohe Erwartungen hat, wird die Folgen einer schlechten Work-Life-Balance spüren. Anzeichen dafür sind:
- Schlafstörungen
- Unruhe
- Gereiztheit
- Ungeduld
- Nervosität
- Schwierigkeiten, abzuschalten
- Neigung zu Infekten
Die Symptome einer schlechten Work-Life-Balance kommen zumeist schleichend. Oft nehmen Betroffene erst spät wahr, dass ihre Work-Life-Balance in eine Schieflage geraten ist. In der Folge kann es zu einem Burnout oder einem Boreout kommen.

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Bedeutung einer guten Work-Life-Balance für die Gesundheit
Wie viel körperlich anstrengende Arbeit jeder leisten muss, hängt vom jeweiligen Beruf ab. Ein Ausgleich kann individuell in der Freizeit geschaffen werden. Sport ist ein guter Ausgleich für alle, die vorwiegend geistig arbeiten und sich während der Arbeit nur wenig bewegen.
Spaziergänge und Gartenarbeit sorgen ebenfalls für Bewegung und helfen bei der Stressbewältigung.
Menschen mit viel körperlicher Arbeit und Bewegung im Beruf, beispielsweise bei handwerklichen Tätigkeiten, können in der Freizeit bei Meditation oder einem ruhigen Hobby entspannen. Es kommt auf genügend Ruhephasen für den Körper an.
Individuelle Arbeitszeiten und Work-Life-Balance
Nicht jeder kann in Vollzeit arbeiten, da er chronisch krank, weniger belastbar oder nicht so leistungsfähig ist oder sich um die Familie kümmern muss. Ein Ausgleich kann für eine gute Work-Life-Balance geschaffen werden, wenn die Arbeitszeit entsprechend angepasst wird.
Eine Lösung kann Jobsharing sein, wenn sich zwei oder mehr Arbeitskräfte eine Vollzeitstelle teilen. Nicht überall ist Jobsharing möglich. Arbeit in Teilzeit kann eine Alternative dazu sein. Jobsharing und Teilzeitarbeit führen jedoch zu einem geringeren Einkommen und können damit auch zu weniger Rente führen.
Es kommt darauf an, dass das Arbeitszeitmodell zur persönlichen Lebenssituation und zum eigenen Lifestyle passt. Auch ein Sabbatical als längere berufliche Auszeit kann helfen. Ändert sich die Lebenssituation, kann die Arbeitszeit wieder angepasst werden.

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Im Homeoffice auf Work-Life-Balance achten
Im Homeoffice kann es schwer sein, eine gute Work-Life-Balance zu finden. Die Gefahr besteht, dass Freizeit und Arbeit miteinander verschmelzen. Um beides bewusst zu trennen, kann ein eigenes Bürozimmer oder eine Arbeitsecke mit Schreibtisch im Wohnzimmer helfen.
Die Arbeitsmaterialien sollten sich immer an einem festen Platz befinden.
Im Homeoffice sollten die Arbeitszeiten möglichst eingehalten werden. Dabei kommt es auf ein gutes Zeitmanagement an. In der Mittagspause ist ein Ausgleich durch Bewegung wichtig. Auch Sport in der Mittagspause ist sinnvoll.
Auf Pausen achten
Pausen sind wichtig, da es nicht möglich ist, acht Stunden am Stück konzentriert zu arbeiten. Nach anstrengenden Tätigkeiten sorgen Pausen für einen Ausgleich. In den Arbeitstag können Mikropausen integriert werden.
Mikropausen können für Dehnübungen, eine Kaffeepause oder ein Gespräch mit den Kollegen genutzt werden. Pausen verbessern die Konzentration und helfen, Fehler zu vermeiden.








