Die Blüten von Funkien, auch Herzlilie oder Herzblattlilie genannt, machen nicht den eigentlichen Schmuckwert dieser Pflanzen aus. Funkien sind Blattpflanzen, deren Blätter markante Farben und Zeichnungen haben. Diese Pflanzen haben noch weitere Vorteile. Sie stellen keine hohen Ansprüche, sind langlebig und giftfrei.
Inhaltsverzeichnis
Funkien in zahlreichen Varianten
Der botanische Name von Funkien ist Hosta. Auch wenn sie als Herzlilien bezeichnet werden, gehören sie nicht zu den Lilien, sondern zu den Spargelgewächsen. Anders als bei den Lilien sind die Blüten der Funkien weniger auffällig und in den Farben eher unscheinbar.
Funkien haben glockenförmige Blüten in Weiß oder Violett, die an langen, zumeist kahlen Stängeln erscheinen.
Den eigentlichen Schmuckwert der Funkien machen die Blätter aus. Mit ihren herzförmigen, lanzettlichen oder spatelförmigen Blättern gehören Funkien zu den schönsten Blattpflanzen für den Garten. Die Blätter können stahlblau, dunkelgrün, gelbgrün oder mehrfarbig sein. Im Herbst tragen einige Sorten eine goldgelbe Blattfärbung.
Funkien wachsen eher langsam, doch sind sie langlebig und robust. Sie können sich mit ihren Ausläufern der dicken, fleischigen Rhizome nach einiger Zeit im Beet ausbreiten. Sie eignen sich, um mit der Zeit größere Flächen zu begrünen, und sparen Arbeit mit Unkrautjäten.

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Vorteile von Funkien im Garten
Funkien haben einige Vorteile im Garten. Sie sind pflegeleicht und haben keine Probleme mit längeren Trockenperioden. Sie können auch im Schatten gedeihen und sind daher auch für den Schattengarten und unter Büschen geeignet.
Funkien sind winterhart und benötigen keinen speziellen Winterschutz. Das Laub ist weich und verrottet von allein. Es muss im Herbst nicht zurückgeschnitten werden. Zum Schutz der Rhizome sollte das alte Laub im Winter liegenbleiben. Im Frühjahr können die Rückstände entfernt werden. Die abgeblühten Blütenstände können zurückgeschnitten werden, um die schöne Optik der Blattpflanzen nicht zu trüben.
Funkien eignen sich als Bodendecker und unterdrücken Unkraut. Sie sind nur bedingt als schnellwachsender Bodendecker geeignet, da sie eher langsam wachsen, bilden aber über die Zeit dichte, flächige Bestände im Schatten. Sie benötigen kaum Pflege. Sie sind ungiftig und daher auch in Gärten mit Kindern und Haustieren geeignet. Die Pflanzen blühen im Juli und August und sind bienenfreundlich, wodurch sie die Natur im Garten unterstützen, auch wenn sie keine üppige Blütenpracht hervorbringen.

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Ansprüche an den Boden
Funkien benötigen einen lockeren, durchlässigen und humosen Boden. Der Boden kann sandig und lehmig sein.
Die Pflanzen kommen auch mit Trockenheit aus, doch sollte der Untergrund relativ feucht sein.
Bei Trockenheit werden die Blätter etwas schlaff. Beim nächsten Regen erholen sie sich schnell wieder. Nur bei längeren Trockenperioden müssen sie bewässert werden. Staunässe mögen Funkien nicht.
Der richtige Standort für Funkien
Da es Funkien in zahlreichen Sorten gibt, haben sie unterschiedliche Ansprüche an Standort und Lichtverhältnisse. Die meisten kommen gut mit Schatten aus und sind daher für schattige oder halbschattige Standorte geeignet. Die meisten Sorten mögen kein direktes Sonnenlicht. Einige Sorten kommen jedoch gut mit Sonne aus.
Als Faustregel gilt, dass der Standort umso schattiger sein sollte, je dunkler und zarter die Blätter sind. Sorten mit kräftigen, dicken und hellgrünen Blättern kommen besser mit Sonneneinstrahlung zurecht.

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Pflanzzeit für Funkien
Von Frühjahr bis Herbst können Funkien gepflanzt werden. Die Jungpflanzen sind, im Gegensatz zu den einjährigen Pflanzen, noch empfindlich. Sie sollten daher nicht vor den Eisheiligen im Mai in die Erde gebracht werden.
So besteht nicht die Gefahr, dass sie von späten Frösten geschädigt werden.
Abhängig von der Sorte variiert der Pflanzabstand.
Pflege von Funkien
Funkien können sowohl im Boden als auch im Kübel gedeihen. Sie kommen mit wenig Pflege aus, doch mögen sie keine Staunässe. Jungpflanzen benötigen noch etwas mehr Wasser. Haben die Wurzeln tiefere Bodenschichten erreicht, brauchen die Pflanzen nur noch weniger Wasser.
Gedüngt werden müssen Funkien nur einmal im Jahr. Beim Einpflanzen sollten sie eine Grunddüngung erhalten. Gut geeignet ist organischer Dünger wie Kompost.








