HYROX ist ein intensiver Sport und kombiniert Ausdauersport mit funktionellem Training. Die Zahl der Anhänger dieses Fitnesstrends wächst stetig. Das Fitnesstraining kann direkt zu einer Wettbewerbsteilnahme führen.
Inhaltsverzeichnis
HYROX – Kombination aus Ausdauer und Workout
Der Name HYROX deutet bereits darauf hin, dass es sich um eine Kombination verschiedener Sportarten handelt. Er leitet sich von Hybrid und Rox, dem englischen Begriff für Rennen, ab.
Das Training ist intensiv und eignet sich daher gut für alle, die bereits Erfahrung mit Fitnesstraining haben. Es wird in einer Halle in einem Parcours ausgeführt. Die Sportler laufen insgesamt acht Kilometer, doch ist dieser Lauf in Abschnitte von jeweils einem Kilometer aufgeteilt. Zwischen den einzelnen Läufen werden acht Roxzones absolviert. Diese Workouts sind immer gleich und werden auch immer in der gleichen Reihenfolge absolviert.
Körperliche Fitness wird ebenso wie Ausdauer gefordert.
Die Muskulatur wird gekräftigt. Die Trainierenden können einzeln, zu zweit oder auch zu viert antreten. Da die Strecke standardisiert ist, können die Teilnehmer ihre Leistung von einem Rennen zum anderen vergleichen. Die Übungen sind gut umsetzbar. So kann ein Training auch als Wettkampf erfolgen. Dabei gibt es verschiedene Leistungsklassen.
HYROX ist auch ohne Wettkampf möglich. Jeder entscheidet selbst, ob er an einem Wettkampf teilnehmen möchte.

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Übungen beim HYROX
Die Übungen beim HYROX fördern Laufstärke, Kraft und Schnelligkeit. So sehen die Übungen in ihrer Reihenfolge aus:
- Ski Erg über 1.000 Meter: Eine Distanz über 1.000 Meter wird mit einem Ski-Ergometer zurückgelegt.
- Sled Push über zweimal 25 Meter: Ein Schlitten mit Gewichten, die abhängig von der Leistungsklasse sind, wird über 25 Meter hin und zurück geschoben.
- Sled Pull über zweimal 25 Meter: Ein Schlitten wird mit Gewichten abhängig von der Leistungsklasse über zweimal 25 Meter gezogen.
- Burpee Broad Jump über 80 Meter: Im Wechsel werden über eine Strecke von 80 Metern Burpees und Weitsprünge absolviert.
- Sandbag-Lunges über 100 Meter: Ausfallschritte werden mit einem gefüllten Sandsack über der Schulter über 100 Meter ausgeführt. Auch hier hängt das Gewicht des Sandsacks von der Leistungsklasse ab.
- Farmer’s Carry über 200 Meter: Über eine Strecke von 200 Metern werden zwei Kettlebells getragen.
- Rowing über 1.000 Meter: Eine Strecke von 1.000 Metern wird auf einem Ruder-Ergometer mit einem Widerstand abhängig von der Leistungsklasse zurückgelegt.
- Wall Balls: Ein Medizinball wird je nach Leistungsklasse 75 bis 100 Mal an die Wand geworfen und muss die festgelegte Höhe erreichen.
Zwischen jeder dieser Übungen erfolgt ein Lauf über eine Distanz von 1.000 Metern. Eine Trainingseinheit mit dem kompletten Programm dauert selten länger als 90 Minuten. Ein Wettkampf kann 70 bis 120 Minuten dauern.

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Für wen eignet sich HYROX?
Jeder, der einigermaßen sportlich ist, kann am HYROX teilnehmen. Das Training kann helfen, die Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern, und zur Gesundheit im Alter beitragen. Die aktuellen Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden mit der Kombination aus Laufen und Kraftübungen wahrgenommen.
Der Einstieg in das Training wird durch die klaren und gängigen Bewegungsabläufe erleichtert.
Wer unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Gelenkproblemen leidet, muss auf HYROX nicht grundsätzlich verzichten. Es ist jedoch wichtig, zuvor einen Arzt zu konsultieren. Er entscheidet, ob sich HYROX als Training eignet oder ob es bei den vorliegenden Beschwerden ungeeignet ist.
Anfänger sollten nicht zu schnell trainieren. Wichtig ist auch die richtige Technik. Wer HYROX betreiben möchte, sollte sich über spezielle HYROX-Fitnessstudios informieren. Dort werden Aufbautrainings unter professioneller Anleitung angeboten. Zwischen den Trainingseinheiten sollten die Trainierenden auf genügend Regeneration achten.
Alters- und Leistungsklassen beim HYROX
Beim HYROX gibt es 14 verschiedene Altersgruppen. Das Training ist ab einem Alter von 16 Jahren möglich. Nach oben hin gibt es keine Grenzen. Da es unterschiedliche Leistungskategorien gibt, findet jeder den richtigen Einstieg. Es gibt keine Qualifikationszeit und kein Zeitlimit.
In der Open-Kategorie kann jeder trainieren, unabhängig vom Leistungsniveau. Im Wettbewerb erreichen die Teilnehmer individuelle Ergebnisse.
Die Pro-Kategorie ist für diejenigen vorgesehen, die leistungsstark sind und regelmäßig intensiv trainieren. Die Trainierenden müssen höhere Gewichte bewältigen, schneller laufen und innerhalb kürzerer Zeit mehr Übungen schaffen.
Zusammen mit einem Partner können Teilnehmer in der Kategorie Doubles trainieren. Die Partner laufen gemeinsam immer die Strecke über 1.000 Meter, können jedoch die einzelnen Übungen untereinander aufteilen.
Größere Teams gehen in der Kategorie Relay in den Wettbewerb. Auch Vereine, Hobbyteams oder Teams aus Kollegen können antreten.
Für Menschen mit Behinderung ist die Kategorie Adaptive vorgesehen. Die Übung können auf die Beeinträchtigung angepasst werden.








