GesundheitHaus und GartenLifestyle

Snooze-Taste am Wecker – Warum Sie darauf verzichten sollten

Snooze-Taste am WeckerSnooze-Taste am Wecker – Warum Sie darauf verzichten sollten

Die Snooze-Taste ist verlockend: Nur noch fünf Minuten liegen bleiben denken sicher viele morgens, wenn der Wecker klingelt. Dabei erschwert das lange Liegenbleiben das Aufstehen und sorgt dafür, dass wir noch schlechter aus dem Bett kommen. Wie Sie besser wach werden und leichter aufstehen können, erfahren Sie hier.

Die Snooze-Taste – Warum das Aufstehen zum Kampf wird

Viele Menschen drücken morgens immer wieder die Schlummertaste am Wecker. Dadurch wird das Aufstehen immer weiter hinausgezögert und wir werden eher wieder müde, als dass wir wach werden.

An sich besteht der Schlaf aus mehreren Phasen:

  1. In der ersten Phase fährt der Körper langsam runter. Der Blutdruck fällt, die Körpertemperatur sinkt ab und wir schlafen ein.
  2. Als nächstes folgt die Tiefschlafphase. In dieser Phase erholt sich der Körper und regeneriert.
  3. In dieser Phase verarbeiten wir unsere Erlebnisse und träumen sehr intensiv. Nun ist die Körpertemperatur auf tiefstem Niveau.
  4. In der vorletzten Phase sind Regeneration und Verarbeitung abgeschlossen und wir werden langsam wieder wach. Um aufzuwachen schüttet der Körper Kortisol aus und wir schlafen weniger intensiv.
  5. In der letzten Phase steigt unser Hungergefühl, bis wir wach werden.
Snooze-Taste
Viele Menschen drücken morgens immer wieder die Schlummertaste am Wecker

Ohne Wecker würden wir irgendwann von alleine wach werden, solange wir nicht gestört werden. Heutzutage wird unser Schlaf vor allem von unseren Arbeitszeiten gelenkt, sodass wir uns einen Wecker stellen müssen, um aufzuwachen.

Nicht selten weckt dieser uns mitten in der Tiefschlafphase, bevor diese abgeschlossen ist.

Das stresst den Körper sehr, da er nicht ausreichend Zeit hat, um zu regenerieren. Dadurch sind wir dauerhaft müde, abgeschlagen und erschöpft. Dieses Phänomen wird auch Social-Jetlag genannt.
Arbeiten wir dauerhaft gegen unseren natürlichen Rhythmus, befinden wir uns in einem Dauerjetlag. Denn an den neuen Rhythmus gewöhnen wir uns nicht, da dieser angeboren ist.

Was die Snooze-Taste bewirken soll

Eigentlich soll die Snooze-Taste die Aufwachzeit verlängern. Stellen wir den Wecker, stehen wir in der Regel nicht sofort auf, sondern brauchen einige Zeit, um wach zu werden. Für diesen Zweck wurde ursprünglich die Schlummertaste erfunden, die nicht länger als fünf Minuten dauern soll. Die meisten Menschen schlafen zu wenig. Im Schnitt liegt die ideale Schlafdauer für Erwachsene zwischen 7 und 7,5 Stunden. Leider schlafen die meisten deutlich weniger, wodurch sie am Morgen zu müde sind.

Die Snooze-Taste soll also dabei helfen, dem Körper Zeit zu geben, sich von dem Wecken aus der Tiefschlafphase zu erholen und langsam wieder hochzufahren.

Die Snooze-Taste soll die Aufwachzeit verlängern
Eigentlich soll die Snooze-Taste die Aufwachzeit verlängern

Die Probleme der Schlummertaste

An sich ist das Prinzip der Schlummertaste nicht schlecht. Der Körper bekommt mehr Zeit und Sie haben nicht das Risiko, wieder einzuschlafen und dadurch zu spät aufzustehen. Drücken Sie die Schlummertaste allerdings immer wieder, bringen Sie den Körper durcheinander. Denn drehen Sie sich immer wiederum und dösen, weiß Ihr Körper nicht, ob er wach werden oder wieder einschlafen soll. Dadurch werden wir wieder schläfrig und spüren das in Form von Erschöpfung, Konzentrationsproblemen und Schläfrigkeit.

Um morgens besser aus dem Bett zu kommen, sollten Sie also nicht lange nach dem Aufwachen im Bett liegen bleiben und dösen, sondern aktiv wach werden.

Dabei hilft mildes Licht, Bewegung und frische Luft.
Drücken Sie also maximal ein Mal auf die Schlummertaste und schalten Sie dann schon das Licht an. Dadurch merkt der Körper, dass er wach werden soll. Stehen Sie dann nach fünf bis zehn Minuten auf und bewegen Sie sich kurz. Dadurch bringen Sie Ihren Kreislauf wieder in Schwung und Ihr Körper weiß, dass er jetzt wachwerden soll.