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Radfahren – Die ideale Sportart für Einsteiger und Bewegungsmuffel

Radfahrer fahren FahrradRadfahren - Die ideale Sportart für Einsteiger und Bewegungsmuffel

Vielen Menschen fällt es schwer, ihren inneren Schweinehund zu überwinden und sich sportlich zu betätigen. Doch für diese Bewegungsmuffel ist Fahrradfahren die richtige Sportart. Der Kalorienverbrauch ist mit einem Maximum von 600 Kalorien pro Stunde immens. Zudem ist der Tritt in die Pedale die ideale Sportart für Einsteiger.

Vorteile des Radfahrens

Radfahren ist eine gute Wahl für alle Bewegungsmuffel, denen anderen Sportarten schlichtweg zu anstrengend sind.

Wer einen Wiedereinstieg in die Sportart wagt, sollte sich anfangs für flache Strecken entscheiden.

Bei dieser Sportart kommt selten Langeweile auf, da sich die Landschaft stetig verändert. Eine wichtige Grundlage ist jedoch, mit der passenden Kleidung für alle Witterungsbedingungen gewappnet zu sein.

Radfahrer auf flacher Strecke
Wer einen Wiedereinstieg in die Sportart wagt, sollte sich anfangs für flache Strecken entscheiden

Eine Sportart für ideale Sportverbrennung

Einer Untersuchung der Kölner Sporthochschule zufolge bewirkt bereits moderates Radfahren einen markanten Anstieg der körperlichen Leistungsfähigkeit. Wer bereits dreimal in der Woche eine halbe bis eineinhalb Stunden Rad fährt, bleibt gesund und verbrennt überflüssige Pfunde.

Abhängig vom Körpergewicht, verbrennen Hobbysportler bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h von 300 bis 600 Kilokalorien pro Stunde. Zudem ist Radfahren die ideale Sportart, um Blutfettwerte zu verbessern und die Herz- sowie Gefäßgesundheit zu stabilisieren. Wer Radfahren als Sport betreibt, sollte die Trittfrequenz steigern. Diese Trittfrequenz bezieht sich auf die Anzahl an Kurbelumdrehungen je Minute. Diese sogenannte UPM sollte mindestens 80 betragen. Mit einer ansteigenden UPM reduziert sich der Kraftaufwand, was sich wiederum positiv auf die Gelenke auswirkt.
Die Wahl des Gangs spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Ein niedriger Gang unterstützt zwar eine hohe Trittfrequenz. Für ein Training der Muskelkraft in den Beinen ist ein höherer Gang mit niedriger Trittfrequenz dennoch die bessere Wahl.

Moderates Radfahren bewikt einen markanten Anstieg der körperlichen Leistungsfähigkeit
Einer Untersuchung der Kölner Sporthochschule zufolge bewirkt bereits moderates Radfahren einen markanten Anstieg der körperlichen Leistungsfähigkeit

Die ideale Arthrose-Prophylaxe

Auf das Herz-Kreislauf-System wirkt sich der regelmäßige Tritt in die Pedale ebenfalls positiv aus. Neben der Ausdauer und Muskulatur profitieren Bänder und Gelenke von regelmäßigem Radfahren.

Die zyklischen Bewegungsabläufe ermöglichen eine effiziente Sauerstoffversorgung der Gelenkknorpel. Durch diesen Effekt beugt die Sportart sogar Arthrose vor.

Zudem ist Fahrradfahren gut für Menschen mit Beschwerden am Rücken und der Wirbelsäule geeignet. Schließlich lastet das Körpergewicht bei dieser Sportart nicht auf den Gelenken, sondern überwiegend auf dem Fahrrad. Die gesundheitlichen Risiken reduzieren sich bei dieser Sportart deshalb auf ein Minimum.

Vorbereitende Maßnahmen vor dem Radfahren

Wer sich nach längerer Sportabstinenz erstmals für diese Sportart entscheidet, sollte einige Vorbereitungen treffen. Beispielsweise raten Mediziner an, sich vor der ersten größeren Tour vom Hausarzt untersuchen zu lassen. Als Schutz vor Unfällen sollte sich das Fahrrad im einwandfreien Zustand befinden. Aus Sicherheitsgründen ist es sinnvoll, einen Fahrradhelm aufzusetzen.
Je nach Dauer der Tour sollten genügend Drinks wie Fruchtsaftschorle und die passende Bekleidung zur Verfügung stehen. Wer zudem die richtige Sitzposition einstellt, kann auch schon mit der Radtour beginnen.