Experimentierkästen Vergleich & Ratgeber – spannende Experimente

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Mit Hilfe eines Experimentierkastens hat man den optimalen Weg gefunden, Kindern und Jugendlichen die faszinierende und äußerst komplexe Wissenschaft spielerisch nahe zu bringen. Um die Zusammenhänge in der Chemie zu verstehen, bedarf es einiger Vorstellungskraft. Hier liegt der Grund, warum so viele Menschen Fächer wie Chemie oder Physik als unergründlich empfinden. Das ist eigentlich sehr schade, denn gerade dank dieser Bereiche erklären sich enorme viele Zusammenhänge und Abläufe. In Zahlen und Formeln dargestellt haben sie aber dennoch eine sehr abschreckende Wirkung.

Ganz anders sieht das aus, wenn durch Experimente die Vorgänge veranschaulicht werden. Gerade bei Kindern weckt das die Neugierde und das Verständnis der einzelnen Abläufe wird hier spielerisch verstanden. Eine effektvolle Veranschaulichung der komplexen Vorgänge wird hier vollkommen spielerisch verdeutlicht.

Seit vielen Jahrzehnten helfen nun schon Experimentierkästen erfolgreich dabei, Kinder und Jugendliche für diese komplexe Welt zu faszinieren. Plötzlich wird diese Welt anfassbar, verständlich und logisch. Die sonst üblichen nackten Zahlen und Formeln verlieren hier nun vollkommen ihren Schrecken.

Experimentierkasten kaufen? Das sind die wichtigsten Kriterien, die Sie beachten müssen!

Auf einige Kriterien sollte man vollkommen unabhängig vom Preis immer achten. Schließlich soll das Kind ja langfristig mit viel Experimentierfreude bei der Sache sein.

Hier spielt die Ausstattung eine entscheidende Rolle. Das Gleiche gilt aber auch für das Alter des Kindes und dessen Vorlieben und Interessen.

Das Alter des Kindes

Egal, ob es sich dabei um Elektrobaukästen, Metallbaukästen, Stabilbaukästen oder um einen Chemiebaukasten handelt, alle Hersteller versehen ihre Produkte mit entsprechenden Altersangaben. Für alle Experimentierkästen gilt gleichermaßen, dass das Kind auf jeden Fall schon lesen kann. Nur so kann es die Anleitung und wichtige Begleitinformationen verstehen. Abhängig von der Komplexität der Kästen liegen die Altersempfehlung bei 8 Jahren oder mehr.

Allerdings sollte man hier wissen, dass ein Experimentierkasten, der für 8-jährige ausgewiesen ist, auch jüngeren und älteren Kindern durchaus viel Vergnügen bereiten kann. Hier kommt es nicht zwangsläufig auf die Altersangabe an, sondern auch vielfach auf die Fähigkeiten und die Kenntnisse des jeweiligen Kindes. Je geringer die Altersangabe, desto einfacher ist der Experimentierkasten ausgestattet.

So variiert die Ausstattung

Die Ausstattung kann hier wirklich sehr unterschiedlich ausfallen. So sind einige Kästen wirklich nur mit sehr einfachen Bauteilen ausgestattet und enthalten beispielsweise Schalter, Relais und Lämpchen.

Komplexere Kästen sind häufig mit zusätzlichen Bauteilen und deutlich komplexeren Schaltungen ausgestattet. Diese Varianten ermöglichen dementsprechend natürlich auch mehr Experimente. Der Spaß- und auch der Lernfaktor ist häufig einfach höher. Bei sehr einfachen Experimentierkästen sollte man darauf achten, dass diese erweiterbar sind.

Wichtig: Trotz allem sollte man aber stets darauf achten, das nicht Kind zu überfordern. Immerhin können einige Kästen so komplex sein, dass es schnell einmal zu Misserfolgen kommen kann, das hat auf jeden Fall einen negativen Einfluss auf die Motivation eines Kindes.

Welche Erweiterungen gibt es?

Gerade wenn Kinder ihre Leidenschaft für das Experimentieren entdeckt haben, ist es wünschenswert, dass man einen Baukasten durch komplexere Bauteile erweitert werden kann.

Aus diesem Grund achten inzwischen viele Hersteller darauf, dass es eine hohe Kompatibilität zwischen den einzelnen Boxen gib. So lassen sich dann unterschiedliche Set problemlos miteinander kombinieren.

Während es früher durchaus möglich war, die benötigten Bauteile für einen Experimentierkasten in einem Baumarkt zu kaufen, hat sich das inzwischen deutlich geändert. Der Hauptgrund liegt darin, dass die Kästen heute vor allem auf Kinderfreundlichkeit ausgelegt sind.

Unterschiede von Experimentierkästen aus der Welt der Chemie

Experimentierkästen gibt es für unterschiedliche Altersstufen. In jeder dieser Altersstufen wird ein unterschiedlicher Wissensstand vermittelt, – vom Grundwissen bis hin zum fortgeschrittenen Wissen. In den Sets ist alles enthalten, was für spannende Experimente benötigt wird.

Da es sich bei Experimentierkästen nicht etwa um ein Spielzeug handelt, sollten die Experimente immer von einem Erwachsenen beaufsichtigt werden. Besonders wichtig ist das dann, wenn es sich um Kästen für Fortgeschrittene handelt, da hier sowohl giftige, als auch leicht entzündliche Substanzen enthalten sein können.

Unterschiede finden sich auch bei der Art der Kästen und deren Bestückung. Einige Kästen sind mit mehr als hundert Experimenten ausgestatten, bei anderen handelt es sich wiederum um spezialisierte Modelle. So hat man die Möglichkeit, mit einer Kristallzucht zu experimentieren, oder Leuchtphänomenen auf den Grund zu gehen. Aber es gibt auch die Möglichkeit mit dem Wechselspiel von Chemie, Elektronik und Biologie zu experimentieren.

Art der Experimente und Altersempfehlungen

Am besten ist es, wenn man Chemiebaukästen nach ihren Altersempfehlung einteilt, denn entsprechend des Alters ändert sich sowohl das Zubehör als auch die Art der Experimente. Ein Experimentierkasten, der in die Altersgruppe ab 8 Jahre eingeteilt ist, beinhaltet für gewöhnlich keinerlei gefährliche Chemikalien. Hier wird in der Regel mit Haushaltsmitteln experimentiert. Ein Modell, das für die Altersstufe ab 12 Jahre geeignet ist, ist schon deutlich komplexer.

Ein Experimentierbaukasten für die Altersklasse 6 bis 11 Jahre bietet eher kindgerechte Experimente mit großem Aha-Effekt und führt hier die kleinen Laboranten vorsichtig an das Thema Chemie heran. Zudem ist der Umfang eher gering und einfach gehalten.

Die Experimentierbaukästen, die für die Altersgruppe ab 12 Jahre gedacht sind, sind bereits so ausgestattet, dass hier die Experimente den Schulunterricht sehr gut begleiten können. Daher ist hier bereits schon einiges Zubehör enthalten. Dazu zählen beispielsweise Bunsenbrenner, Reagenzgläser und häufig auch eine ganze Reihe diverser Chemikalien.

Unterschiede in Umfang und Ausstattung

Je mehr unterschiedliche Experimente in einem Experimentierkasten enthalten sind, desto üppiger ist ein solcher Kasten ausgestattet. Dank der Experimentierkästen können Kinder spielerische den Einstieg in die Welt der Chemie antreten. Entsprechend der Altersempfehlung variiert auch die Anzahl durchführbarer Experimente. Darum erfüllen die Experimentierbaukästen natürlich auch ganz unterschiedliche Anforderungen. Experimentierkästen, die ein bestimmtes Teilgebiet bearbeiten, gehen deutlich mehr in die Tiefe. Hier besteht aber das Risiko, dass diese Kästen schneller langweilig werden.

Insgesamt spielt die Ausstattung aber eine wichtige Rolle. Ist ein Experimentierkasten zum Beispiel mit einem Mikroskop ausgestattet, so eröffnet sich noch einmal eine ganz andere Welt.
Der Vorteil solcher Kästen liegt vor allem darin, dass man hier sehr vielseitige Experimente zur Auswahl hat. Die Gestaltung ist stets kindgerecht und es gibt viel Zubehör zum Ausprobieren. Ein Nachteil könnte hier darin gesehen werden, dass diese großen Kästen häufig etwas teurer sind.

Wie bereits angeführt, ist der Umfang eines Experimentierkasten ausschlaggebend dafür, wie kurz- oder langfristig ein Kind echtes Interesse an einem solchen Kasten empfindet. Daher sollte die Ausstattung möglichst abwechslungsreich sein.

Aus diesem Grund sind Experimentierkästen, die einen Bunsenbrenner und eine Schutzbrille enthalten, häufig sehr viel interessanter, denn sie ermöglichen aufregende Experimente über offener Flamme. Mit Sets, die Tropfpipetten und Reagenzgläser beinhalten, kann das Zusammenspiel von Mischungen sehr gut dargestellt werden. Gehört darüber hinaus zum Inhalt auch ein Dosierlöffel, können auch feste Stoffe einfach dosiert werden.

Gerade wenn es sich um einen Chemiebaukasten handelt, gehören entsprechend einige solcher Chemikalien mit zum Equipment. Für die ganz Kleinen werden zwar in der Regel einfache Haushaltssubstanzen wie Essig oder Seife verwendet, doch für die älteren Versuchsfreunde wird es besonders spannend, wenn zum Beispiel mit Ammoniumchlorid, Natriumcarbonat oder Kupfersulfat experimentiert werden kann.

Da einige dieser Stoffe aber ätzend, giftig oder leicht entzündlich sind, muss während der Versuche viel Sorgfalt gelten und die Kinder sollten diese Versuche nicht unbeaufsichtigt durchführen.
Die Ausstattung kann also stark variieren, dennoch gibt es eine bestimmte Grundausstattung. Dazu zählen Pinzetten, Reagenzgläser, Messbecher, Teststreifen und Dosierlöffel. Zusätzlich enthalten sein können aber auch verschiedene Glasrohre, Erlenmeyerkolben, Glühlampen, Kohleelektroden, Klemmen, Kabel, Schläuche und Leerflaschen.
Bei den Chemikalien handelt es sich häufig um Salze, Schwefel, Kalziumkarbonat, Zinkblech und Eisenpfeilspänen.

Eine der wohl beliebtesten und auch bekanntesten Marken für Experimentierkästen ist wohl die Firma Kosmos. Aber auch Hersteller wie Ravensbuger, Buki, Franzis, Clementoni, 4M oder Cefatoys sind mit guten Produkten am Markt.

Experimentierkästen aus dem Elektrobereich

Dank dieser Kästen können Kinder und Jugendliche spielerisch die Grundlagen der Elektronik kennenlernen. Das ist besonders spannend, da sie die Abläufe häufig bereits aus ihrem Alltag kennen, nun aber auch nachvollziehen können. Hier unterscheidet man zwischen speziellen Technik-Baukästen oder Konstruktionsbaukästen.
Die einen verdeutlichen Kindern verschiedene Schaltungen. Diese erklären zum Beispiel den Betrieb unterschiedlicher Geräte. Die anderen veranlassen zur Konstruktion von Autos oder Robotern. Dadurch werden die Zusammenhänge und Funktionsweisen von Geräten kindgerecht und einfach verdeutlicht.

Funktionsweise von Elektro-Experimentierkästen

In unserem Alltag treffen wir im Grunde permanent auf elektronische Geräte, mit denen wir wie selbstverständlich umgehen. Das Radio, der Fernseher, die elektrische Zahnbürste und vieles mehr. All diese Geräte sind da und werden wie selbstverständlich verwendet. Erst wenn eines dieser Geräte seinen Dienst versagt, stellt sich plötzlich die Frage, was läuft hier falsch?

Was ist kaputt? Und vor allem, wie kann man es wieder reparieren, oder kann man es überhaupt reparieren?
Hier kann ein Experimentierkasten sehr hilfreiche Einblicke liefern und das Verstehen um die Vorgänge einfach und spielerisch liefern. Diese Kästen bringen den Kindern spielerisch Technik und Elektronik näher.

Spielerisches Lernen wird mit Elektro-Experimentierkästen gefördert

Ein Experimentierkasten aus dem Bereich Elektronik ist vermutlich die einfachste Art, ein Kind beim Erlernen von naturwissenschaftlichem Wissen zu fördern. Hier können endlich die Zusammenhänge erkannt und wahrgenommen werden, und vor allem können sie spielerisch umgesetzt werden.

Gerade während eines Experiments können Kindern sowohl ein Verständnis für die physikalische Phänomene, als auch für die sensiblen Bestandteile von elektronischen Geräten erwerben.
Ein solcher Experimentierkasten sollte Schaltpläne und wichtige Informationen enthalten. Dank dieser Materialien ist es den Kindern möglich, diese Schaltungen nachzubauen und so auch die Funktionsweise in der Elektronik zu verstehen. So vermitteltes Wissen speichert sich auch erheblich leichter ab und kann dann später bei Bedarf auch wieder viel leichter abgerufen werden.

Unterschiede zwischen Experimentierkästen im Elektrobereich

Zwar ist es nicht immer gerade einfach, einen solchen Experimentierkasten kindgerecht zu gestalten, doch gerade komplexere Bauteile, wie beispielsweise Transistoren, werden einfach entsprechend vereinfacht. Denn nur so können Kinder die Abläufe auch entsprechend nachvollziehen. Zum Inhalt solcher Kästen zählen häufig perforierte Schablonen, die als Grundlage für verschiedene Schaltkreise dienen. Aus diesem Grund sind Stecksysteme die Basis vieler Baukästen. Das vereinfacht für Kinder den Umgang erheblich. Wären hier die Konstruktionen zu kompliziert, würde sich das nämlich mit Sicherheit sehr ungünstig auf die Motivation des Kindes auswirken.

Die Baukästen lassen sich in zwei verschiedene Typen einteilen. Hier gibt es die Kästen mit einfachen Schaltkreisen. Mit diesen können die Kinder sowohl die Grundlagen als auch die unterschiedlichen Schaltungen spielerisch erlernen. Dann gibt es noch spezialisierte Kästen, die für die Konstruktion von Autos und Ähnlichem konzipiert sind.

Baukästen, die das Thema einfache Schaltkreise behandeln, bilden im Grund die Basis, um ein Verständnis für die Elektronik zu entwickeln. Hier sind alle notwendigen Bauteile zum Bauen verschiedener Schaltkreise enthalten. Das Basisequipment besteht dann häufig aus einer Basisplatte, Kontaktelementen, Schalter, Taster, Lämpchen oder Relais und Spulen. Natürlich kann der Inhalt jeweils variieren. So gibt es auch Kästen, die mit einigen Lämpchen zum Leuchten ausgestattet sind.

Bei den sogenannten zielgerichteten Baukästen geht es eher um das Verstehen komplexerer Konstruktionen und Funktionen. Sie sind häufig daraus ausgelegt, Autos oder Roboter zusammen zu bauen. Kinder verstehen auf diese Weise spielerisch die Funktionsweise von Bewegungen.

Wichtig bei der Nutzung!

Wenn man die Kinder den Experimentierkasten nutzen möchten, sollte man zuvor schauen, ob auch wirklich alle benötigten Teile griffbereit sind. Manchmal sind nämlich zusätzliche Utensilien wie zum Beispiel Batterien oder Akkus notwendig, um das Experiment ausführen zu können.

Häufig sind die benötigen Komponenten sogar im Haushalt vorhanden. Für den Bau einer Zitronenbatterie ist beispielsweise eine Zitrone notwendig, diese kann aus verständlichen Gründen nicht im Lieferumfang enthalten sein.

Auch wenn die Nutzung eines Experimentierkastens immer so ausgelegt ist, dass das Kind diesen vollkommen selbstständig nutzen kann, so ist es dennoch empfehlenswert, dass ein Erwachsener die Experimente begleitet. Immerhin ist im Umgang mit Strom oder Chemikalien immer Vorsicht geboten.

Bekannte Marken und Hersteller von Experimentierkästen

Die Ergebnisse verschiedener Testportale haben die bekanntesten Marken und Hersteller von Experimentierkästen, Metallbaukästen oder Stabilbaukästen ermittelt.
Hier finden wir dann bekannte Namen wie Kosmos und Philips. Weitere Hersteller sind unter anderem Betzold, Brainbox, Busch, Conrad, Da Vinci oder Eitech.

Welche Experimente kann man mit einem Chemiebaukasten machen?

Hier gibt es sehr unterschiedliche Möglichkeiten, welche Arten von Experimenten man mit einem Chemiebaukasten machen kann. In erster Linie hängt das natürlich von der Art und dem Umfang des Chemiebaukastens ab.

Grundsätzlich sind sowohl sehr einfache, als auch sehr komplexe Versuche und Versuchsreihen möglich. Wichtig ist immer, dass dem Kind mit Freude das Wissen vermittelt wird. Mit optisch sichtbaren Reaktionen geht das natürlich am leichtesten.

So erklärt ein Chemiebaukasten zum Beispiel, was Destillation ist und wie Elektrolyse funktioniert. Dank eines Bunsenbrenners erleben Kinder, wie sich thermische Energie auf Stoffe auswirkt. Beinhaltet der Chemiebaukasten sogar ein Mikroskop, vergrößert sich der Erfahrungsradius noch einmal erheblich. Hiermit lassen sich nun Stoffe betrachten, die man noch nie zuvor gesehen hat.

Darf das Kind die Experimente alleine machen?

Die Experimentierkästen sind für bestimmte Altersklassen ausgelegt. Hier geht es aber in erster Linie darum, dass das Kind die auszuführenden Experimente problemlos erfassen und verstehen kann. Auch der Versuchsaufbau ist immer so beschrieben und bebildert, dass das Kind den Versuch theoretisch eigenständig ausführen kann.

Aber dennoch sollte zumindest in den Anfängen immer ein Erwachsener aus Sicherheitsgründen die Aufsicht übernehmen, das gilt insbesondere dann, wenn dem Chemiebaukasten bereits entsprechenden Chemikalien beigegefügt sind. Auch in der Schule dürfen die Schüler während des Chemieunterrichts ihre Versuche eigenständig ausführen, doch wurden sie zuvor ausreichend über alle Sicherheitsvorkehrungen ausreichend informiert. Auch hier wird der Lehrer letztlich immer ein kontrollierendes Auge auf die Schüler werfen.

Für die Elektrobaukästen benötigt man Strom, aber woher kommt der?

Entweder wird der benötigte Strom für die Experimente aus einem Akku oder aus einem Netzteil bezogen. Diese Komponenten zählen in der Regel zum Equipment eines solchen Baukastens.

Welche Unterschiede gibt es bei den Elektrobaukästen?

Hier unterscheidet man hauptsächlich zwischen Elektrobaukästen, die die Grundlagen für elektrische Schaltkreise erklären und zu deren Aufbau einladen, und zwischen jenen Kästen, die zur Konstruktion auffordern. Das Endergebnis ist hier zum Beispiel ein funktionstüchtiges Auto oder ein funktionierender kleiner Roboter.

Wie wichtig sind die Altersempfehlungen auf einem Experimentierbaukasten?

Die Altersempfehlungen dienen in erster Linie als grober Richtwert. Letztlich kann auch ein jüngeres oder älteres Kind sehr viel Freund an einem Baukasten mit einer bestimmten Altersempfehlung haben. Viel wichtiger ist hier, die Fähigkeiten und die Interessen des Kindes genau einschätzen zu können. In diesem Fall kommt es dann weder zu einer Unter- noch zu einer Überforderung.

Beide Varianten würden jeweils dazu führen, dass das Kind schnell die Motivation und den Spaß am Experimentieren verliert. Allerdings sollte das Kind zumindest lesen können, das ist bei Baukästen dieser Art schon eine Mindestvoraussetzung.

Hilft ein Experimentierkasten, um die schulischen Leistungen zu verbessern?

Genau betrachtet zählen die Fächer Chemie und Physik nicht unbedingt zu den Lieblingsfächern in der Bevölkerung. Viel eher handelt es sich hier häufig um sehr ungeliebte Fächer, die hauptsächlich mit Zahlen und Formeln um sich werfen und sie werden als überaus trocken und langweilig empfunden.

Allerdings ändert sich das sehr schnell, wenn aus Zahlen und Formel plötzlich aufregende Experimente werden. Sie erklären die Abläufe und plötzlich ist alles ganz einfach und vollkommen klar. Aus dieser Sicht, kann man sagen, dass Experimentierkästen sehr gewinnbringend sein können, denn aus der ach so langweiligen Materie wird plötzlich ein spannendes und sehr aufregendes Event. Viele Kinder haben dank eines Experimentierkasten sogar eine echte Leidenschaft für diese Fächer entfachen können.

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