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Gartenarbeit – Diese Pflanzen sollten Gartenbesitzer jetzt setzen

Diese Pflanzen sollten Gartenbesitzer im Herbst setzenGartenarbeit – Diese Pflanzen sollten Gartenbesitzer jetzt setzen

Längst steht der Herbst in den Startlöchern. Doch schon jetzt sollten Hobbygärtner an den nächsten Herbst denken.
Deshalb wird Pflanzenliebhabern angeraten, bestimmte Gewächse jetzt im Gartenboden einzupflanzen.

Eine gute Pflanzzeit für Zwiebeln und Knollen

Für zahlreiche Frühlingspflanzen ist der Herbst die ideale Pflanzzeit. Während einige Gewächse etwas früher und andere etwas später eingepflanzt werden sollen, ist es zumeist wichtig, dass der Boden noch nicht gefroren ist.

Eine Ausnahme sind Zwiebeln des Zierlauchs und von Tulpen, die auch nach dem ersten Frost noch im Erdboden eingesetzt werden können.

Für die Zwiebeln von Schneeglöckchen und Narzissen gilt hingegen, diese im Herbst so zeitig wie möglich einzupflanzen.

Zwiebeln anpflanzen
Eine gute Pflanzzeit für Zwiebeln

Nicht jede Blumenzwiebel ist wie die andere

Blumenzwiebeln sind zumeist problemlos im Handel erhältlich. Zumeist genügt es, die Zwiebel einzukaufen und bei fehlender Zeit etwas später einzupflanzen. Andere Anforderungen stellen hingegen Kaiserkronen und Hundszahnlilien, die Gartenbesitzer unmittelbar nach dem Kauf anpflanzen sollten. Deren Zwiebeln dürfen keinesfalls austrocknen.

Für alle anderen erworbenen Blumenzwiebeln ist es sinnvoll, diese bis zum Einpflanzen trocken und kühl zu lagern. Möchten Hobby-Floristen das Optimum aus der Frühlingsbepflanzung herausholen, ist eine Mischung aus frühen, mittelfrühen und späten Sorten eine gute Wahl. Mit dieser Strategie verlängert sich die Blütenpracht im Garten aufgrund der längeren Blütezeit automatisch.

Blumenzwiebeln
Blumenzwiebeln sind zumeist problemlos im Handel erhältlich

Faustregeln zum Einpflanzen der Samen

Beim Setzen der Samen sollten Gartenbesitzer bedenken, die Zwiebel doppelt so tief zu setzen, wie diese selbst groß ist. Beträgt der Durchmesser einer Zwiebel beispielsweise fünf Zentimeter, sollte das Gewächs zehn Zentimeter tief in der Erde eingesetzt werden.

Der Abstand einzelner Gewächse orientiert sich an der Größe der Blüten.

Einer Faustregel zufolge sind Hobby-Floristen gut beraten, die Zwiebel doppelt so weit wie die Größe der Blüten auseinander zu pflanzen. Damit stoßen die Köpfe der Blüten garantiert nicht an.

Etwas Kompost beimengen

Auch wenn Hobbygärtner zumeist von Zwiebelblumen reden, besitzen einige Pflanzen eher Knollen anstatt Zwiebeln. Ein wichtiger Unterschied ist unter anderem die sogenannte Winterhärte, welche Zwiebeln besitzen – Knollen allerdings nicht. Einige Knollen sind beim Pflanzen zudem auf einen besonderen Pflegeschnitt angewiesen. Beispiele sind die Annemone oder der Winterling, die erst gut aufquellen müssen und deshalb eingeweicht werden sollten. Wer diesen Schritt übergeht, läuft Gefahr, dass die Winterlinge nicht austreiben. Durch das Einweichen geraten die Gewächse eher in Schwung.

Außerdem bietet das Einweichen einen weiteren Vorteil. Gartenbesitzer erkennen einfacher, wo sich die obere und untere Seite der Samen befindet. Grundsätzlich empfehlen Experten allen Hobbygärtnern, beim Einpflanzen der Zwiebeln oder Knollen etwas Dünger im Pflanzloch beizumengen. Schließlich tut Kompost jedem Gewächs gut.