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Shisha Dampfsteine – der neue Trend

Shisha DampfsteineShisha Dampfsteine – der neue Trend - Foto: © nagaets #255093980 - stock.adobe.com

Shisha-Dampfsteine gelten als nikotinfreie Alternative zum herkömmlichen Tabak. Genau wie beim normalen Tabak legt man die Dampfsteine in Molasse ein. In den letzten Jahren haben sie sich immer mehr zu einer Art Trend entwickelt, da sich viele Dampfer inzwischen bewusst gegen nikotinhaltigen Tabak entscheiden.

Wie Dampfsteine verwendet werden

Dampfsteine werden ähnlich wie eine E-Zigarette verwendet. In einem Vorgang werden sie verdampft, sodass weniger Schadstoffe entstehen als beim herkömmlichen Zigarettenrauchen. Dampfer schütteln die Steine zunächst kräftig in der Molasse durch und dosieren sie dann nach Belieben.

Anschließend legt man die Steine auf die Shisha und verwendet dazu Naturkohle oder auch selbstzündende Kohle.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Tabak lassen sich Dampfsteine mehrmals wiederverwenden, wenn sie gut ausgewaschen und anschließend in Molasse gelegt werden.

Dampfsteine mehrmals wiederverwendbar
Im Gegensatz zum herkömmlichen Tabak lassen sich Dampfsteine mehrmals wiederverwenden | stock.adobe – © Veniamin #228726485

Vor- und Nachteile von Dampfsteinen

Viele Shisha-Liebhaber stellen sich früher oder später die Frage, ob sie nach wie vor herkömmlichen Tabak nutzen möchten oder auf Dampfsteine umsteigen. Denn diese bringen unterschiedliche Vor- und Nachteile mit. Vorteilhaft an den Steinen ist, dass sie keinerlei Nikotin enthalten und folglich auch nicht abhängig machen. Zudem sind die Dampfsteine mehrmals verwendbar, wodurch Anwender auf Dauer mehr Kosten einsparen als bei herkömmlichem Tabak.
Ein weiterer Vorteil ist die erleichterte Anwendung der Steine. Da sie nicht verbrennen, kratzen sie nur selten im Hals und können außerdem nicht so einfach überhitzen. Zudem lassen sich die Steine nicht nur zum Dampfen verwenden. Auch als Duft- oder Dekosteine eignen sie sich, um das eigene Haus oder den Garten auszuschmücken.

Nachteilig an den Dampfsteinen ist der Umstand, dass die Auswahl sehr beschränkt ist und es nicht annähernd so viele Sorten gibt wie beim normalen Shisha-Tabak. Aufgrund der höheren Rauchentwicklung ist auch die Anwendungsdauer der Dampfsteine begrenzt: Während Shisha-Liebhaber mit Tabak stundenlang dampfen können, halten sich die Dampfsteine in den meisten Fällen lediglich eine Stunde.
Auch geschmacklich gibt es Unterschiede: Dampfsteine entfalten ein süßliches, aber eher künstliches Aroma, das mit dem voluminösen Geschmack des Tabaks vielfach nicht mithalten kann. So fehlt einigen Shisha-Rauchern bei Dampfsteinen langfristig einfach “das gewisse Etwas”.

Shishatabak
Viele Shisha-Liebhaber stellen sich früher oder später die Frage, ob sie nach wie vor herkömmlichen Tabak nutzen möchten oder auf Dampfsteine umsteigen | stock.adobe – © ir1ska #437429282

Dampfsteine richtig verwenden

Damit das Dampfen mit einer hochwertigen Wasserpfeife zum Vergnügen wird, sollten Anwender einiges beachten. Generell ist es ratsam, etwa 20 Prozent mehr Dampfsteine zu verwenden als bei der gewohnten Menge Tabak. Vor der Verwendung sollten Verbraucher die Steine noch einmal gut schütteln und diese in der gewünschten Menge mit einem Löffel auftragen.
Es gilt darauf zu achten, die Flüssigkeit und Materialien nicht zu überhitzen. Ein Temperaturbereich zwischen 150 und 200 °Celsius ist ideal, wobei die Hitze gleichmäßig sein sollte. Damit das Dampfvergnügen lange anhält, sollten idealerweise Naturkohle oder Kokoskohle eingesetzt werden.

Um die Steine wieder neu befüllen zu können, müssten diese zunächst einmal leer sein, also keine Aroma-Flüssigkeit mehr beinhalten.

Insbesondere dann, wenn die Steine ein anderes Aroma erhalten sollen, darf keine Restflüssigkeit mehr vorhanden sein. Wer die Dampfsteine als Alternative zum Shisha-Tabak befüllen möchte, sollte diese vorab reinigen und etwa zehn Minuten auskochen. Anschließend müssen die Steine mindestens ein bis zwei Tage liegen, ehe sie vollständig getrocknet sind. Dieser Prozess lässt sich alternativ mit einem Backofen verkürzen: Bei rund 200°Celsius im Ofen sind die Steine in etwa einer halben Stunde trocknen und brauchen anschließend bloß abzukühlen.
Erst nach dem Trocknen sollten die Steine neu befüllt werden: Dafür macht es sich gut, diese in einen wiederverschließbaren Behälter zu legen. Anschließend können Anwender die Steine mit ihrer favorisierten Molasse (beispielsweise auch mit E-Liquid) anfeuchten. Nach weiteren 12 Stunden “Ruhezeit” im Behälter sind die Aroma-Steine wieder einsatzbereit.

Wichtig: Falls die Dampfsteine im Laufe der Anwendung kratzig werden, dann ist die Temperatur zu heiß oder die Molasse bereits verdampft. Die Steine sind dann, ähnlich wie beim herkömmlichen Tabak, zu trocken, sodass man ein unangenehmes Kratzen beim Dampfen empfindet. Damit sich die Steine wieder angenehm anfühlen, sollten mehrere kleine Löcher in die Alufolie gestochen werden sowie der Abstand zwischen Sieb und Steine vergrößert werden.

Fazit: Was Dampfsteine als Trend wirklich bringen

Dampfsteine haben, ebenso wie die weitverbreiteten Tabakprodukte, ihre Daseinsberechtigung. Sie liegen nicht grundlos im Trend, da sie einfach zu handhaben sind. Davon profitieren in erster Linie Einsteiger, die gerne einmal eine Wasserpfeife ausprobieren wollen. Richtig angewendet, kann das Dampfen mit Steinen zu einem echten Geschmackserlebnis werden. Die Wiederverwendbarkeit macht die Steine zudem umweltfreundlicher.
Dennoch sollten die Steine nicht verharmlost werden, da auch sie weniger gesunde Inhaltsstoffe enthalten, die möglicherweise gesundheitliche Risiken mit sich bringen.